ItalienItalien - Fußballnationalmannschaft
Die italienische Fußballnationalmannschaft, die so genannte Squadra Azzurra (kurz Gli Azzurri – „die Azurblauen“) ist eine der erfolgreichsten Nationalmannschaften im Fußball. Italien gewann viermal die Fußball-WM, einmal die Fußball-EM und ist der amtierende Fußball-Weltmeister. Der italienische Fußballdachverband Federazione Italiana Giuoco Calcio (F.I.G.
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C.) wurde am 16. März 1898 in Turin gegründet und ist seit 1905 FIFA-Mitglied.
Spielszene von der 1:2-Niederlage gegen Deutschland am 28. April 1929 in Turin
Die ersten beiden großen Erfolge erzielte Italien in den Jahren 1934 und 1938, als man jeweils die WM gewinnen konnte. Überragende Spieler waren damals Giuseppe Meazza und Silvio Piola. Der damalige Nationaltrainer Vittorio Pozzo ist bis heute der einzige Trainer, der zweimal in Folge Weltmeister werden konnte. In den Zwischenjahren gewann diese Mannschaft außerdem bei den Olympischen Spielen in Berlin 1936 die Goldmedaille vor Österreich. 1968 konnte der erste und bislang einzige EM-Titel gewonnen werden. Allerdings benötigten die Italiener die gütige Mithilfe Fortunas, denn im Halbfinale musste ein Münzwurf über das Weiterkommen entscheiden. Im Finale wurde ebenfalls ein Wiederholungsspiel nötig, bevor Italien als Sieger feststand.
1982 konnte der dritte WM-Titel eingefahren werden. Das Team mit dem Torschützenkönig Paolo Rossi, der in der Zwischenrunde Brasilien praktisch im Alleingang mit drei Treffern abschoss, Dino Zoff, dem Weltklasse-Torwart, der bei dieser WM bereits 40 Jahre alt war und einer legendären Abwehrreihe um Gaetano Scirea, gewann gegen Deutschland das Finale mit 3:1.
Der vierte WM-Titel kam dann 2006 hinzu. Bei der Weltmeisterschaft in Deutschland gewann man im Finale gegen Frankreich mit 5:3 im Elfmeterschießen, nachdem es nach 120 Minuten 1:1 gestanden hatte.
Fast tragisch wirkte die Pechsträhne der Italiener bei den wichtigen Turnieren zuvor. So schied man bei drei aufeinanderfolgenden Weltmeisterschaften (1990, 1994, 1998) durch Elfmeterschießen aus (1990 im Halbfinale gegen Argentinien; 1994 im Finale gegen Brasilien; 1998 im Viertelfinale gegen Frankreich). Insgesamt verlor Italien in den fünf WMs zwischen 1982 und 1998 nur zwei Spiele in der regulären Spielzeit. Im Finale der EM 2000 gegen Frankreich kassierte man nach überlegen geführter regulärer Spielzeit erst in der vierten Minute der Nachspielzeit den 1:1-Ausgleich und verlor durch David Trezeguets Golden Goal in der Verlängerung. Das Aus bei der WM 2002 kam bereits im Achtelfinale gegen Südkorea, ebenfalls durch Golden Goal. Dabei war den Italienern in umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen das eigene Golden Goal aberkannt und ihr Star Francesco Totti, wegen einer angeblichen Schwalbe innerhalb des Strafraums, des Platzes verwiesen worden. Schon im vorherigen Turnierverlauf waren ihnen insgesamt vier reguläre Tore auf Grund von Fehlentscheidungen der Schiedsrichtergespanne versagt geblieben. Bei der EM 2004 schied man ungeschlagen nach der Vorrunde, punktgleich mit den beiden durch das Torverhältnis besser platzierten Teams in der Gruppe, aus.
Die italienische Nationalmannschaft gilt dank des ihr anhaftenden Klischees, meist sehr defensiv eingestellt zu sein, international als schwer bespielbarer Gegner. Dieses Image entstand vor allem nach der Weltmeisterschaft 1966, als für kurze Zeit Helenio Herrera, der Verfechter des Catenaccio Nationaltrainer wurde. Sein Co-Trainer Ferruccio Valcareggi wurde dann Herreras Nachfolger und unter seiner Regie wurde die Spielweise des Catenaccios bis Anfang der 1970er Jahre fortgesetzt.
Italien spielt traditionell in blauen Nationalmannschaftstrikots. Deshalb heißt die Mannschaft auch Squadra Azzurra (azzurro = blau). Historisch geht dies auf die Nationalfarben des Königreichs Piemont-Sardinien und vor allem dessen Herrschergeschlecht, die Savoyer, zurück..
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ParaguayParaguay - Fußballnationalmannschaft
Die Paraguayische Fußballnationalmannschaft ist das Nationalteam von Paraguay und wird durch den nationalen Fußballverband Asociación Paraguaya de Fútbol geleitet.
Die Trikotfarben der Nationalmannschaft sind rot-weiß (Trikot) und blau (Hose und Stutzen).
In Südamerika nimmt die Paraguayische Nationalmannschaft zur Zeit nach Brasilien und Argentinien die dritte Stelle der besten Mannschaften ein.
Die paraguayische Fußballnationalmannschaft erreichte 2004 das Finale in Athen, wo sie gegen Argentinien 0:1 verlor. Kurz nachdem der Fußball in Paraguay durch den Niederländer William Paats bekannt gemacht wurde, gründete sich 1906 die Liga Paraguaya de Futbol (heute: Asociación Paraguaya de Fútbol).
Paraguay - VideoParaguay - NewsParaguay - Fußballnationalmannschaft
1910 fand sich die erste Nationalmannschaft zusammen und spielte gegen den argentinischen Verein Hércules of Corrientes. Diesem Spiel ging einer Einladung des argentinischen Vereins voraus. Das Spiel endete 0:0.
Aufgrund der hohen Zahl an Einladungen zu Freundschaftsspielen und Turnieren entschied der paraguayische Fußballverband, eine offizielle Nationalmannschaft einzuführen. 1919 wurde die Einladung zur Copa América 1921 angenommen. In dem gleichen Jahr fand auch das erste offizielle Länderspiel von Paraguay statt. Gegner war Argentinien und diese gewannen mit 5:1.
Aufgrund der Teilnahme an der Copa América trat der Verband 1921 der FIFA bei.
Bei der Copa América überraschte Paraguay, in dem die Mannschaft den dreimaligen Sieger des Turnieres Uruguay im ersten Spiel mit 2:1 besiegte. Nach zwei Niederlagen gegen Argentinien und Brasilien, beendete die paraguayische Nationalmannschaft sein erstes internationales Turnier mit dem letzten Platz.
1930 nahm Paraguay an der ersten Fußball-Weltmeisterschaft teil. In Uruguay traf die Mannschaft auf die Vereinigten Staaten und Belgien. Nach einer 3:0-Niederlage gegen die US-Amerikaner gewann Paraguay gegen Belgien mit 1:0. Da damals nur die Gruppenersten weitergekommen sind, war an dieser Stelle das Turnier für die Südamerikaner beendet.
An den zwei folgenden Weltmeisterschaften nahm die Mannschaft nicht an der Qualifikation teil..
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