USAUSA - Fußballnationalmannschaft
Die US-amerikanische Fußballnationalmannschaft ist die offizielle Fußballnationalmannschaft der USA.
Bereits in den Jahren 1885 und 1886 bestritten die USA erste inoffizielle Länderspiele gegen Kanada. Es kam jedoch erst 30 Jahre später zu einer ersten offiziellen Partie gegen Schweden am 20. August 1916. Es war gleichzeitig das erste Spiel zwischen zwei Mannschaften von unterschiedlichen Kontinenten.
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Das beste Ergebnis bei einer Fußball-Weltmeisterschaft erreichte die USA 1930, als sie bis ins Halbfinale vorstieß. Einige britische Historiker behaupten, dass das US-amerikanische Team gespickt war von Spielern aus Englands Profiliga, die nicht gebürtig aus den USA stammen. Die Fakten sprechen jedoch gegen diese Theorie.
Trotz eines 1:0-Sieges gegen England bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1950 kam das Team nicht über die Vorrunde hinaus und sollte sich erst 1990 wieder für eine Weltmeisterschaft qualifizieren. Sie holten bei dieser Fußballweltmeisterschaft zwar nicht einen einzigen Punkt, jedoch gelang es ihnen ein Jahr später, den allerersten CONCACAF Gold Cup, das nordamerikanische Äquivalent zur Fußball-Europameisterschaft, zu gewinnen.
1993 beim sogenannten U.S. Cup schafften die USA eine Sensation als sie England, das Mutterland des Fußballs, mit 2:0 besiegten. Im gleichen Cup schafften sie ein kämpferisch starkes 3:4 gegen Deutschland.
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1994 im eigenen Land wurde dann das Achtelfinale erreicht, das mit einer beachtenswerten Leistung am Ende lediglich knapp mit 0:1 gegen den späteren Weltmeister Brasilien verloren wurde. In der Vorrunde erzielte Eric Wynalda ein sehenswertes Freistoßtor gegen die Schweiz (1:1) und mit großem Kämpferherz wurde Pelés Geheimfavorit Kolumbien 2:1 besiegt.
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich spielten die USA zusammen mit Deutschland in einer Gruppe und wurden ohne Punkt Letzter in dieser Gruppe. Viele gaben der defensiven Taktik von Trainer Steve Sampson die Schuld an dem schlechten Abschneiden, vor allem aber weil er den gebürtigen Franzosen David Régis anstelle der Kultfigur Alexi Lalas in der Abwehr einsetzte. Alexi Lalas kritisierte vor und während der WM 1998 seinen Trainer und behielt damit Recht.
Bei der WM 2002 spielte sich ein 20 Jahre junger Sunny Boy namens Landon Donovan in die Herzen der amerikanischen Fans. Portugal, einer der WM-Favoriten wurde 3:2 besiegt, gegen Gastgeber und WM-Halbfinalist Südkorea schaffte das US Team ein 1:1, mit der zweiten Mannschaft gegen Polen spielend verlor das Team 1:3. Im Achtelfinale rief sogar der US-Präsident an und motivierte das Team gegen Nachbarland Mexiko. Die USA siegten 2:0 und Landon Donovan erzielte seinen zweiten WM-Treffer. Im Viertelfinale traf man wieder auf die deutsche Mannschaft. Das Spiel wurde dann auch nur knapp mit 0:1 gegen den späteren Vizeweltmeister verloren, womit die USA zu den zahlreichen Überraschungen dieses Turniers zählte. Torschütze war Michael Ballack.
In den folgenden Jahren konnte die Nationalmannschaft der USA den CONCACAF Cold Cup dreimal gewinnen (2002, 2005 und 2007). 2003 erreichte man den dritten Platz.
Bei der WM 2006 scheint US-Trainer Bruce Arena den gleichen Fehler gemacht zu haben wie 1998 Steve Sampson. Die offensiv spielende Mannschaft sollte auf einmal defensiv spielen. Hinzu kam, dass mehrere große Talente nicht nominiert wurden, z. B. Freddy Adu oder Jonathan Spector und dass der Top-Torjäger des Teams Eddie Johnson nur eine Halbzeit lang im ersten Spiel gegen Tschechien als Joker eingesetzt wurde. Die Amerikaner schieden nach der Vorrunde mit nur einem einzigen Punkt aus. Gegen den späteren Weltmeister Italien konnte ein Unentschieden erreicht werden. Das Tor für die USA machte der Italiener Cristian Zaccardo. Clint Dempsey erzielte als einziger Amerikaner bei dem Turnier ein Tor. Dieses fiel bei der 1:2 Niederlage gegen Ghana.
Beim Konföderationen-Pokal 2009 erreichte die US-amerikanische Fußballnationalmannschaft zum ersten Mal in ihrer Geschichte das Finale eines Konföderationen-Pokals. Das Finalspiel gegen Brasilien wurde mit 2:3 verloren, obwohl die US-Amerikaner zwischenzeitlich sogar mit 2:0 führten. Das Preisgeld für den 2. Platz betrug umgerechnet zirka 2,3 Millionen Euro.
Bis ins Finale des CONCACAF Gold Cups 2009 kam die Mannschaft kurz nach dem Konföderationen-Pokal. Im Endspiel am 26. Juli 2009 vor 71.196 Besuchern im Giants Stadium unterlag sie der Mexikanischen Nationalelf mit 5:0.
Im Rahmen der Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika hat sich die USA als bestes CONCACAF-Team qualifiziert..
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AlgerienAlgerien - Fußballnationalmannschaft
Die algerische Fußballnationalmannschaft, auch Les Fennecs (die Wüstenfüchse) genannt, ist das Auswahlteam der Fédération Algérienne de Football. Die Mannschaft des Mittelmeeranrainers Algerien qualifizierte sich dreimal (1982, 1986, 2010) für die Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft.
Offiziell entstand sie erst nach der Unabhängigkeit des Landes (1962), das bis zum Ende des algerischen Unabhängigkeitskampfes durch den Frieden von Évian ein Teil Frankreichs (Algérie française) war; als ihre Geburtsstunde gilt der 2:1-Sieg über Bulgarien am 6. Januar 1963. Allerdings hatte sie zwischen 1958 und 1962 in der Fußballauswahl des FLN einen sehr aktiven Vorläufer, und bereits davor spielten Auswahlmannschaften der damaligen französischen Départements Algier, Oran, Constantine und Bône gegen Nationalmannschaften anderer Staaten.
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Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1982 verloren sie nach dem überraschenden 2:1-Auftaktsieg über Deutschland im zweiten Spiel gegen Österreich nach überlegener 1. Halbzeit mit 0:2. Das letzte Spiel Algeriens in der Vorrunde fand am 24. Juni 1982 gegen Chile statt. Nach einem berauschenden Spiel führte die Mannschaft zur Halbzeit mit 3:0 und hätte sich bei diesem Spielstand so gut wie sicher für die Finalrunde qualifiziert. Doch in der 2. Halbzeit spielte die Mannschaft um Belloumi, Madjer und Co. derart lustlos und unkonzentriert, dass man noch zwei Gegentore kassierte.
So kam es wie es kommen musste. Am nächsten Tag spielten die deutsche Mannschaft und Österreich praktisch auf Ergebnis. Ein knapper Sieg Deutschlands würde für beide Mannschaften reichen, um sich für die Finalrunde zu qualifizieren. Und dies trat auch prompt ein. Als das 1:0 in der 11. Minute durch Horst Hrubesch fiel, spielten beide Teams die restlichen 79 Minuten im Schongang.
Dies war auch der Grund, warum die FIFA später festlegte, bei den folgenden Weltmeisterschaften am letzten Spieltag jeder Vorrunden-Gruppe beide Spiele zum gleichen Zeitpunkt austragen zu lassen.
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1986 spielte man im ersten Spiel der Vorrunde nach einem schwachen Spiel gegen Nordirland 1:1. Gegen Mitfavorit Brasilien (0:1) hielt man im zweiten Spiel großartig mit und hatte durch Belloumi und Assad Riesenchancen. Das einzige Tor für Brasilien kam nur durch einen Abwehrfehler zustande. Im letzten Spiel gegen Spanien (0:3) fehlte dem Team die Frische und man ging sang- und klanglos unter. Nichts war mehr von den mit vielen Vorschlusslorbeeren bedachten Belloumi, Madjer und den anderen zu sehen.
Bis zum heutigen Tage konnte Algerien (trotz des Gewinns des African Nations Cup 1990) nie mehr an diese Erfolge anknüpfen.
Bei der Weltmeisterschaftsendrunde im Jahr 2010 wird das Team in der Vorrunde auf Slowenien, England und die USA treffen. In der Qualifikation für dieses Turnier hatten sich die "Wüstenfüchse" u.a. etwas überraschend gegen den sechsmaligen Afrikameister Ägypten durchgesetzt. Insgesamt dreimal mussten die Algerier dabei gegen den nordafrikanischen Erzrivalen antreten. Nach einem 3:1-Heimsieg im Hinspiel der abschließenden Qualifikationsrunde unterlag Algerien den Ägyptern im von Ausschreitungen überschatteten Rückspiel in letzter Minute mit 0:2. Da beide Mannschaften nun in der Abschlusstabelle punkt- und torgleich waren, wurde ein Entscheidungsspiel auf neutralem Platz benötigt. Diese Partie gewannen die Algerier im Sudan knapp mit 1:0 durch ein Tor des zu diesem Zeitpunkt beim VfL Bochum engagierten Antar Yahia..
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