AlgerienAlgerien - Fußballnationalmannschaft
Die englische Fußballnationalmannschaft gehört zu den ältesten Fußballnationalmannschaften der Welt und repräsentiert England bei internationalen Wettbewerben, wie Welt- oder Europameisterschaften. Sie untersteht der Football Association (FA), dem führenden Verband im englischen Fußball.
Der britische Fußball ist neben dem Hockey und Rugby eine der Sportarten mit vier britischen Nationalmannschaften. England als „Mutterland des Fußballs“, Schottland, Wales und Nordirland haben jeweils ihren eigenen Fußballverband unabhängig voneinander gegründet. Schottland und Nordirland spielen zudem eigene Meisterschaften aus; die walisischen Mannschaften spielen teilweise in den englischen, überwiegend in eigenen Ligen.
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Da das Internationale Olympische Komitee („IOK“ bzw. „IOC“) derartige Nationalmannschaften eines Landes nicht akzeptiert, nimmt die englische Nationalmannschaft, wie auch die schottische, walisische und nordirische, derzeit nicht an den Fußballturnieren bei Olympischen Sommerspielen teil. Von 1908 bis 1972 gab es eine britische Amateur-Nationalmannschaft, die das Vereinigte Königreich bei Olympischen Spielen vertrat und 1908 sowie 1912 Olympiasieger wurde.
Die englische Nationalmannschaft hat im Vergleich zu den anderen britischen Auswahlteams die meisten Erfolge erzielt und wurde bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1966 im eigenen Land Weltmeister. Zudem gewann England 34-mal alleine den Titel bei der British Home Championship (in einigen Jahren wurde der Titel geteilt), einem ehemaligen Wettbewerb zwischen den vier britischen Nationalmannschaften, während die anderen drei Auswahlteams zusammen ebenfalls nur auf 34 Einzeltitel kamen..
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Die algerische Fußballnationalmannschaft, auch Les Fennecs (die Wüstenfüchse) genannt, ist das Auswahlteam der Fédération Algérienne de Football. Die Mannschaft des Mittelmeeranrainers Algerien qualifizierte sich dreimal (1982, 1986, 2010) für die Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft.
Offiziell entstand sie erst nach der Unabhängigkeit des Landes (1962), das bis zum Ende des algerischen Unabhängigkeitskampfes durch den Frieden von Évian ein Teil Frankreichs (Algérie française) war; als ihre Geburtsstunde gilt der 2:1-Sieg über Bulgarien am 6. Januar 1963. Allerdings hatte sie zwischen 1958 und 1962 in der Fußballauswahl des FLN einen sehr aktiven Vorläufer, und bereits davor spielten Auswahlmannschaften der damaligen französischen Départements Algier, Oran, Constantine und Bône gegen Nationalmannschaften anderer Staaten.
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Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1982 verloren sie nach dem überraschenden 2:1-Auftaktsieg über Deutschland im zweiten Spiel gegen Österreich nach überlegener 1. Halbzeit mit 0:2. Das letzte Spiel Algeriens in der Vorrunde fand am 24. Juni 1982 gegen Chile statt. Nach einem berauschenden Spiel führte die Mannschaft zur Halbzeit mit 3:0 und hätte sich bei diesem Spielstand so gut wie sicher für die Finalrunde qualifiziert. Doch in der 2. Halbzeit spielte die Mannschaft um Belloumi, Madjer und Co. derart lustlos und unkonzentriert, dass man noch zwei Gegentore kassierte.
So kam es wie es kommen musste. Am nächsten Tag spielten die deutsche Mannschaft und Österreich praktisch auf Ergebnis. Ein knapper Sieg Deutschlands würde für beide Mannschaften reichen, um sich für die Finalrunde zu qualifizieren. Und dies trat auch prompt ein. Als das 1:0 in der 11. Minute durch Horst Hrubesch fiel, spielten beide Teams die restlichen 79 Minuten im Schongang.
Dies war auch der Grund, warum die FIFA später festlegte, bei den folgenden Weltmeisterschaften am letzten Spieltag jeder Vorrunden-Gruppe beide Spiele zum gleichen Zeitpunkt austragen zu lassen.
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1986 spielte man im ersten Spiel der Vorrunde nach einem schwachen Spiel gegen Nordirland 1:1. Gegen Mitfavorit Brasilien (0:1) hielt man im zweiten Spiel großartig mit und hatte durch Belloumi und Assad Riesenchancen. Das einzige Tor für Brasilien kam nur durch einen Abwehrfehler zustande. Im letzten Spiel gegen Spanien (0:3) fehlte dem Team die Frische und man ging sang- und klanglos unter. Nichts war mehr von den mit vielen Vorschlusslorbeeren bedachten Belloumi, Madjer und den anderen zu sehen.
Bis zum heutigen Tage konnte Algerien (trotz des Gewinns des African Nations Cup 1990) nie mehr an diese Erfolge anknüpfen.
Bei der Weltmeisterschaftsendrunde im Jahr 2010 wird das Team in der Vorrunde auf Slowenien, England und die USA treffen. In der Qualifikation für dieses Turnier hatten sich die "Wüstenfüchse" u.a. etwas überraschend gegen den sechsmaligen Afrikameister Ägypten durchgesetzt. Insgesamt dreimal mussten die Algerier dabei gegen den nordafrikanischen Erzrivalen antreten. Nach einem 3:1-Heimsieg im Hinspiel der abschließenden Qualifikationsrunde unterlag Algerien den Ägyptern im von Ausschreitungen überschatteten Rückspiel in letzter Minute mit 0:2. Da beide Mannschaften nun in der Abschlusstabelle punkt- und torgleich waren, wurde ein Entscheidungsspiel auf neutralem Platz benötigt. Diese Partie gewannen die Algerier im Sudan knapp mit 1:0 durch ein Tor des zu diesem Zeitpunkt beim VfL Bochum engagierten Antar Yahia..
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