DeutschlandDeutschland - Fußballnationalmannschaft
Die Deutsche Fußballnationalmannschaft ist eine vom Bundestrainer getroffene Auswahl deutscher Fußballspieler, die als Mannschaft gegen andere Mannschaften spielt und dabei den Deutschen Fußball-Bund (DFB) auf internationaler Ebene repräsentiert: zum Beispiel in Freundschaftsspielen gegen die Auswahlmannschaften anderer nationaler Verbände, aber auch bei der Europameisterschaft des europäischen Kontinentalverbandes UEFA oder der Weltmeisterschaft der FIFA.
Die DFB-Auswahl zählt zu den erfolgreichsten Fußballnationalmannschaften der Welt. Bereits siebenmal stand sie im Endspiel einer Fußball-Weltmeisterschaft. Dreimal (1954, 1974 und 1990) konnte die deutsche Mannschaft den Weltmeistertitel gewinnen, viermal (1966, 1982, 1986, 2002) ging sie als Vize-Weltmeister vom Platz. Dazu kamen drei dritte Plätze 1934, 1970 und 2006 sowie ein vierter Platz 1958.
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Mit insgesamt elf Halbfinalteilnahmen[1] übertrifft sie in dieser Kategorie sogar Brasilien. Mit Ausnahme der Turniere 1930 und 1950 hat die DFB-Auswahl an allen Weltmeisterschaften teilgenommen, wobei sie 1930 verzichtete und sich 1950 in Konsequenz des Ausgangs des Zweiten Weltkriegs nicht qualifizieren durfte.
Deutschland stellte mit Gerd Müller und Miroslav Klose zweimal die besten Torschützen einer Weltmeisterschaft. Zudem ist der ehemalige Nationalspieler Lothar Matthäus der Spieler mit den meisten WM-Spielen; Uwe Seeler war der erste Fußballer überhaupt, der mehr als 20 WM-Spiele bestritt.
Auch bei Europameisterschaften war die DFB-Auswahl mit drei Titeln (1972, 1980, 1996) aus sechs Endspielteilnahmen äußerst erfolgreich. Die Mannschaft qualifizierte sich seit 1972 als einzige Nationalmannschaft für jedes EM-Turnier. Neben Gerd Müller konnten auch Dieter Müller, Klaus Allofs und Karl-Heinz Riedle Torschützenkönig eines Turniers werden.
Die Nationalmannschaft wurde bisher achtmal zu Deutschlands Mannschaft des Jahres gewählt und ist damit in dieser Hinsicht führend..
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SerbienSerbien - Fußballnationalmannschaft
Die Serbische Fußballnationalmannschaft (serbisch: Фудбалска репрезентација Србије / Fudbalska reprezentacija Srbije) repräsentiert Serbien bei internationalen Wettbewerben im Fußball und untersteht der Leitung des Serbischen Fußballverbandes. Die Mannschaft wird, sowohl von der FIFA als auch von der UEFA, als direkter Nachfolger der Jugoslawischen (bis Februar 2003) und der Serbisch-Montenegrinischen Fußballnationalmannschaft (bis Juni 2006) behandelt. Die serbische Fußballnationalmannschaft wurde, nachdem sich Montenegro am 3. Juni 2006 offiziell per vorangegangenem Volksentscheid vom Staatenbündnis Serbien-Montenegro trennte, nach der Gründung des Serbischen Fußballverbandes neu formiert. Davon unberührt war jedoch die Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland.
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Die beiden Nationen bestritten die Spiele der Weltmeisterschaft, trotz Souveränität, noch unter einer Fahne und als eine Mannschaft. Im Anschluss trennten sie sich in serbische und montenegrinische Fußballnationalmannschaft.
Erster Trainer der serbischen Fußballnationalmannschaft nach der Trennung war der Spanier Javier Clemente, der am 20. Juli 2006 einen Zweijahresvertrag beim Serbischen Fußballverband unterzeichnete.
Das erste offizielle Länderspiel der serbischen Fußballnationalmannschaft wurde am 16. August 2006 in Uherské Hradiště gegen die tschechische Auswahl ausgetragen. Serbien trat in diesem Spiel zum ersten Mal als eigenständiger Staat an. Begleitet von der neuen Nationalhymne Bože Pravde, der neuen Fahne Serbiens und neuen Trikots (rote Hemden, blaue Hosen, weiße Stutzen) gewann die Mannschaft das erste Spiel mit 3:1.
Die ersten Pflichtspiele bestritt Serbien in den Qualifikationsspielen zur Europameisterschaft 2008 in der Gruppe A. Dabei traf das Team um Javier Clemente am 2. September 2006 im Belgrader Marakana Stadion auf die aserbaidschanische Auswahl. Das Spiel endete mit einem 1:0-Heimsieg. Das Spiel wurde vor leeren Rängen ausgetragen. Dies war die Konsequenz der UEFA nach den Fan-Ausschreitungen im bosnischen Sarajevo bei den Qualifikationsspielen zur WM 2006.
Weitere Gegner in dieser Qualifikationsgruppe waren Portugal, Polen, Belgien, Finnland, Armenien und Kasachstan.
Durch das 2:2-Unentschieden im vorletzten Spiel der Vorrundenphase gegen Polen verpasste die Mannschaft die Qualifikation zur Europameisterschaft 2008. Die Konsequenzen musste der Trainer Javier Clemente tragen, dessen Vertrag durch das Verpassen der Qualifikation vorzeitig zum Dezember 2007 vom Verband aufgehoben wurde. Der ehemalige Trainer des FK Partizan Belgrad und der serbischen U-21-Auswahl, Miroslav Đukić, wurde am 25. Dezember 2007 in Belgrad offiziell als Trainer der serbischen Fußballnationalmannschaft und der Olympia-Auswahl vom Serbischen Fußballverband bestätigt. Đukić ist der zweite Trainer der serbischen Auswahl seit Gründung des FSS und zugleich der erste Serbe in diesem Amt. Da Đukić mit der serbischen Auswahl in fünf Spielen keinen Sieg verzeichnen konnte, wurde sein Vertrag im August 2008 fristlos gekündigt.
Đukićs Nachfolger ist Radomir Antić, der bereits Vereine wie den FC Barcelona, Real Madrid und Atlético Madrid trainierte. Mit letzterem wurde er im Jahr 1996 spanischer Meister und Pokalsieger. Mit der serbischen Fußballnationalmannschaft gelang es Antić, sich am 10. Oktober 2009, dem vorletzten Spieltag in der Gruppe 7, mit einem 5:0-Sieg gegen Rumänien, vorzeitig den ersten Platz und der damit verbunden direkten Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika zu sichern. Das letzte Spiel der Gruppenphase gegen Litauen, steht im Verdacht der UEFA, durch den suspednierten bulgarischen Schiedsrichter Anton Genov, manipuliert worden zu sein [1]. Dabei wurden den Litauern zwei zweifelhafte Strafstöße zugesprochen. Das Spiel endete mit einem 2:1-Sieg für Litauen.
In der Vorrunde der Weltmeisterschaft 2010 trifft die serbische Mannschaft auf Ghana, Deutschland und Australien.
In Warschau wurde die serbische Nationalmannschaft am 7. Februar 2010 in die Qualifikationsgruppe C zur Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine gelost. Dort trifft sie auf die Mannschaften Italien, Nordirland, Slowenien, Estland und die Färöer..
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