MexikoMexiko - Fußballnationalmannschaft
Die mexikanische Fußballnationalmannschaft zählt zu den stärksten Nationalmannschaften der CONCACAF. Sie repräsentiert die Federación Mexicana de Fútbol Asociación, A.C. (FEMEXFUT).
Im Rahmen der Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika traf das Team in der zweiten Runde der CONCACAF-Zone auf Belize, das man mit einem Gesamtscore von 9:0 besiegte.
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In der dritten Runde warten die Mannschaften aus Jamaika, Honduras und Kanada. Das erste Gruppenspiel in Mexiko-Stadt gewann die mexikanische Auswahl durch zwei Tore von Pavel Pardo mit 2:1 gegen Honduras.
Das erste Länderspiel der Mexikaner fand 1923 in Guatemala statt, was Mexiko mit 3:2 gewann. Auch bei den folgenden 5 Länderspielen im Laufe des Jahres 1923 spielten Mexiko und Guatemala gegeneinander, wobei Mexiko dreimal gewann, einmal verlor und einmal Unentschieden spielte.
Bei den Fußball-Weltmeisterschaften 1930 und 1966 schied Mexiko jeweils in der Vorrunde aus, allerdings konnte sich die Mannschaft 1934 nicht qualifizieren und nahm 1938 ebenfalls nicht teil. Bei der WM 1970 schaffte sie es bis ins Viertelfinale. 1974 und 1982 wurde die Mannschaft verpasst, dazwischem bei der WM 1978 schied sie in der Vorrunde aus. 1986 erreichte sie das Viertelfinale. 1990 konnte Mexiko nicht teilnehmen, da sie von der FIFA 1988 für zwei Jahre suspendiert wurde, nachdem sich der mexikanische Verband bei der Qualifikation für die Olympischen Spiele in Seoul nicht an Altersgrenzen der Spieler gehalten hatte. Bei den Weltmeisterschaften 1994 und 2006 erreichte Mexiko jeweils das Achtelfinale.
Beim CONCACAF Nations Cup/Gold Cup konnte Mexiko insgesamt achtmal den Titel holen (1965, 1971, 1977, 1993, 1996, 1998, 2003, 2009). Bis auf die Meisterschaften 1985 und 1989 hat die Mannschaft jedes Mal teilgenommen..
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UruguayUruguay - Fußballnationalmannschaft
Die uruguayische Fußballnationalmannschaft war in den frühen Tagen des professionellen Fußballs eine so genannte Fußballgroßmacht.
Von 1924 bis 1930 gewann Uruguay fünf große Titel in nur sechs Jahren: die olympischen Fußballturniere in Paris und Amsterdam, 1930 die erste Fußball-Weltmeisterschaft der Geschichte im eigenen Land sowie 1924 und 1926 die Copa América. 1950 in Brasilien gewann sie ein zweites Mal die WM. Ab den 1970er Jahren hat die Spielstärke der uruguayischen Mannschaft aber kontinuierlich abgenommen, 1970 wurde sie noch einmal WM-Vierter, konnte sich dann aber mehrmals nicht für die WM qualifizieren oder kam nicht mehr über das WM-Achtelfinale hinaus. 1983, 1987 und zuletzt 1995 konnte aber die Copa América gewonnen werden.
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Englische Arbeiter brachten das Spiel Ende des 19. Jahrhunderts nach Uruguay und bald entwickelte sich der Fußball zum Nationalsport. Den Uruguayern ist es maßgeblich zu verdanken, dass der englische kick-and-rush-Stil zu Gunsten eines modernen Kombinations- und Dribbelspiels in den Hintergrund zu treten begann.
Das Team aus dem kleinen Uruguay gewann 1916, 1917, 1920, 1923, 1924, 1926 und 1935 die Copa América. 1910, 1919, 1922, 1927 belegte es den zweiten Platz. Bereits hier zeigte sich die Klasse des Fußballlandes Uruguay.
1924 führte der uruguayische Stil auch auf der Weltbühne zum überwältigenden Erfolg über die kontinentaleuropäischen Nationen: Die aus Metzgern, Schuhputzern und Gemüseverkäufern zusammengestellte Mannschaft reiste in der 3. Klasse zu den Olympischen Spielen nach Frankreich. Die Fahrt wurde durch Hypotheken und spontan angesetzte Freundschaftsspiele finanziert. Im ersten Spiel einer südamerikanischen Mannschaft in Europa bezwangen die „Urus“ Jugoslawien mit 7:0. Rund 60.000 Zuschauer sahen schließlich im Finale den 3:0-Erfolg gegen die Schweiz.
Wie überlegen der südamerikanische dem europäischen Stil war, zeigte sich wieder vier Jahre später bei den Olympischen Spielen 1928 in Amsterdam: Das Finale fand zwischen Uruguay und Argentinien statt. Erst im Wiederholungsspiel bezwang Uruguay nach einem Tor von Hector Scarone zum 2:1-Endstand die Nachbarn.
Die Rivalen vom Rio de la Plata trafen auch zwei Jahre später im Finale der ersten Fußball-Weltmeisterschaft aufeinander. Im Estadio Centenario in Montevideo sahen 93.000 Zuschauer das 4:2 für den Gastgeber. Der Tag des Sieges wurde kurzerhand zum Nationalfeiertag erklärt.
Uruguay: Ballesteros; Mascheroni, Nasazzi; J. L. Andrade, Fernandez, Gestido; Dorado, Scarone, Castro, Cea, Iriarte. Argentinien: Botasso; Della Torre, Paternoster; J. Evaristo, Monti, Juarez; Peucelle, Varallo, Stabile, Ferreira, M. Evaristo. SR Langenus (Belgien). – Tore: 12. Dorado 1:0. 20. Peucelle 1:1. 22. Stabile 1:2. 57. Cea 2:2. 68. Iriarte 3:2. 89. Castro 4:2
Überragende Spieler dieser goldenen Periode des uruguayischen Fußballs waren der charismatische José Nasazzi. Der Steinmetz war Spielführer und Spielmacher des Teams. Die „schwarze Perle“ José Leandro Andrade, der große Star des Turniers 1924 war sein kongenialer Partner im Mittelfeld. Ebenfalls nicht zu vergessen sind die Stürmer Hector Scarone und Castro, der trotz des Verlustes seiner rechten Hand weiterhin Tore für Uruguay erzielte..
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