SpanienSpanien - Fußballnationalmannschaft
Die portugiesische Fußball-Nationalmannschaft (FPF), die Selecção (=Auswahl), ist eine der stärksten europäischen Nationalmannschaften im Fußball. Im Gegensatz zum Vereinsfußball und den Junioren konnte die A-Mannschaft allerdings bisher keinen Titel bei einer Europa- oder Weltmeisterschaft gewinnen.
Die Heimspiele der Selecção werden hauptsächlich in folgenden Stadien ausgetragen: Im Estádio do Dragão vom FC Porto, Estádio da Luz von Benfica Lissabon und im Estádio José Alvalade von Sporting Lissabon, die zugleich auch die größten Stadien Portugals sind. Der portugiesische Fußballdachverband ist die Federação Portuguesa de Futebol (FPF). 1914 gilt als das Gründungsjahr.
Spanien - VideoSpanien - NewsSpanien - Fußballnationalmannschaft
1923 trat die FPF dem Weltverband FIFA und 1954 der UEFA bei.
Den bislang größten Erfolg der A-Mannschaft feierte man bei der Fußball-WM 1966 in England, als das Team 3. und Eusébio mit 9 Treffern Torschützenkönig wurde. Auch der Gewinn der Vizeeuropameisterschaft 2004 war ein großer Erfolg. Des Weiteren erreichte Portugal bei der Fußball-Europameisterschaft 1984 in Frankreich sowie bei der Fußball-Europameisterschaft 2000 in Belgien und den Niederlanden jeweils das Halbfinale, schied dann aber gegen den späteren Europameister Frankreich jeweils in der Verlängerung aus. Bei der Fußball-Europameisterschaft 2008 überzeugte Portugal in der Vorrunde und galt im Viertelfinale gegen Deutschland als Favorit, verlor dann aber mit 2:3. Bei der Weltmeisterschaft 2006 wurde Portugal Vierter (die zweitbeste Platzierung nach 1966).
Nach diesem Turnier trat mit Luis Figo der letzte Spieler der Goldenen Generation, die 1989 und 1991 Junioren-Fußballweltmeister wurden, zurück.
Im Viertelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland stellte Torwart Ricardo im Elfmeterschießen gegen England einen Rekord auf. Als erster Torhüter überhaupt hielt er drei Elfmeter..
|
PortugalPortugal - Fußballnationalmannschaft
Die spanische Fußballnationalmannschaft (span.: La Selección española de fútbol) ist die Auswahlmannschaft des spanischen Fußballverbandes Real Federación Española de Fútbol. Die Auswahl der Herren ist nach der FIFA-Weltrangliste derzeit die zweitbeste Nationalmannschaft der Welt. Spanien wurde 1964 und 2008 Europameister.
Der Spitzname La Furia Roja bedeutet auf Deutsch die rote Furie, und entstand während der Olympischen Spiele 1920 in Antwerpen, bei denen die Spanier überraschend Silber holten.
Portugal - VideoPortugal - NewsPortugal - Fußballnationalmannschaft
Die Qualifikation für die Fußball-Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz gestaltete sich für Spanien unerwartet schwierig. Das von Luis Aragonés trainierte Team, das schon aufgrund des Achtelfinalausscheidens gegen Frankreich in der WM Endrunde 2006 in der Kritik stand, verlor zu Beginn die Auswärtsspiele gegen Schweden und Nordirland, weshalb man lange nur auf dem dritten Rang war, der nicht zur Endrundenqualifikation gereicht hätte. Das Team erreichte allerdings in den letzten neun Begegnungen acht Siege bei nur einem Unentschieden und beendete somit ihre Gruppe letztlich als Erstplatzierter, zwei Punkte vor Schweden.
Bei der Endrunde selbst konnten sich die Spanier in ihrer Vorrundengruppe mit Siegen gegen Russland, Schweden und Griechenland auf Platz eins für das Viertelfinale qualifizieren, wo man auf den regierenden Weltmeister Italien traf. Das Spiel, das von großer Vorsicht beider Mannschaften geprägt war, endete mit 0:0. Im entscheidenden Elfmeterschiessen parierte Spaniens Tormann Casillas zwei Strafstöße, während sein Gegenüber Buffon nur einen Schuss hielt, womit der Viertelfinalfluch gebrochen war. Im Halbfinale folgte ein klarer 3:0 Erfolg gegen Russland. Im Endspiel besiegten die Spanier Deutschland durch ein Tor von Fernando Torres mit 1:0 und eroberten so ihre zweite kontinentale Trophäe.
Im Anschluss an den EM-Titel schob sich die Selección erstmals in der Geschichte auf den ersten Platz in der FIFA-Weltrangliste..
|